Die Hallen der Welt

Kauf- und Kirchenhäuser – genauer gesagt, deren Innenräume und Parallelen – inspirierten mich. Und so schlenderte ich, mit dem Ziel diese noch einmal zu besuchen, (analog) festzuhalten und das Gesehene so zu dokumentieren, durch die Stadt. Ließ mich treiben und stand schon bald im ersten Geschäft. Dort prompt einer äußerst unfreundlichen Verkäuferin/Filialleiterin gegenüber, die kein Verständnis zeigte und mich sogleich und ohne Widerrede zum Verschwinden aufforderte. Sie drohte mit der Polizei und bemerkte schnell, dass mein Vorhaben nicht rechtens sei. Ich wollte mit ihr reden, erklären worum es mir ging. Doch war sie angespannt, nicht in der Stimmung. Eher verängstigt. Jedenfalls besorgt. Ein Gespräch war nicht möglich…
In vielen der nachfolgenden Läden sollte es ähnlich ablaufen.
In anderen stellte ich mein Stativ auf, wählte einen Ausschnitt, machte ein Foto, bedankte mich und ging von dannen.

Die Hallen der Welt, 2012. Analog, Silbergelantine-Handabzug. 20 x 29,5 cm. Auflage: 2